PROJEKT:Z
Das Ziel dieses Projekts ist, die Welt zu verändern. Eine große Ambition — ist das überhaupt möglich? Damit Sie meine Absicht verstehen, die Form, in der ich sie erreichen will, und an die Realität ihrer Erreichung glauben, werde ich Ihnen mit Hilfe von Überlegungen die Gedanken näherbringen, auf die ich mich stütze. Bevor ich beginne, müssen wir uns eine grundlegende Sache bewusst machen, an die man die ganze Zeit denken muss. Auf der Welt leben ungefähr 7,5 Milliarden Menschen. Jeder Einzelne dieser enormen Zahl ist einzigartig. Realistisch kann man sagen, dass jeder Mensch seine eigene Welt durchlebt und sie anders versteht.
Wenn Sie unabhängig tausend Menschen denselben Text lesen lassen, wird ihn mit bestimmten Abweichungen jeder anders verstehen.
Das ergibt sich daraus, dass der Mensch unterschiedlich versteht im Rahmen seiner Möglichkeiten und Fähigkeiten, im Rahmen der Erfahrungen, die er erworben hat, im Rahmen der Gesellschaft, in der er sich bewegt. Der Faktoren, die sein Denken beeinflussen, sind viele, und man muss sie einfach respektieren. Kein Mensch lebt in den Augen des anderen. Jeder begegnet in seinem Leben anderen Situationen, Problemen, jeder arbeitet mit anderen Informationen; diese Vielfalt ist enorm. Ich bin mir bewusst, dass ich mit meinen Gedanken nicht alle ansprechen werde, ja ich könnte jemanden beleidigen, verwirren oder empören — glauben Sie mir, das ist nicht mein Ziel. Deshalb werde ich Ihnen meine Sicht nicht und will sie auch nicht als etwas Exaktes, Präzises vorlegen, so ist es und nicht anders. Nein, meine Absicht ist nur, Ihre Aufmerksamkeit auf Gedanken zu richten, die ich persönlich als Grundlage betrachte, von denen Sie dann in Ihre eigene Richtung abspringen können.
Sonst stelle ich mich Ihnen vor. Ich heiße Juraj Tušš, geboren 1987, seit 2010 bin ich Mitinhaber, Betreiber, Barkeeper und Putzfrau :D in einer Bar in Senec namens Česká pivnička. Die Arbeit mit Menschen hat mir einen gewissen Überblick gegeben. Ich habe bemerkt, dass wenn Menschen ein Problem lösen, etwas nicht verstehen, sich wundern, warum die Dinge gerade so sind, sie nicht vom Grund des Problems ausgehen, sondern irgendwo in der Mitte beginnen, manchmal sogar am Ende, und nur die Folge von etwas sehen, dessen Wurzeln woanders liegen. Deshalb denke ich, dass es sehr wichtig ist, wenn ein Mensch eine geklärte Meinungsgrundlage vor allem darüber hat, wie das Ganze funktioniert, und damit meine ich: die Welt, das Universum und das Leben überhaupt. Damit beginne ich auch. Es ist ein umfangreiches Thema und im Wesentlichen gibt es viele Sichtweisen darauf, von einfachen bis zu komplizierten, aber auch in der heutigen Zeit gibt es kein umfassenderes Bild davon. Im geistigen Bereich bemühen sich Religionen darum, im wissenschaftlichen wissenschaftliche Theorien. Manchmal sind sie einander so verschieden, dass sie zu einem umfassenden Ganzen zu verbinden unmöglich scheint. Die Zeit ist schnell und Menschen haben oft weder Zeit noch Lust, Hunderte von Texten zu studieren, um schließlich ein möglichst objektives Bild/Meinung zu schaffen. Alles wird vereinfacht, und am Ende ist die Mehrheit von etwas überzeugt, das bei tieferem Hinsehen trotzdem keinen Sinn ergibt.
Beim Nachdenken über das grundlegende Funktionieren der Welt bin ich von drei Möglichkeiten ausgegangen:
1/ Die Welt (das Leben insgesamt) ist endlich, so wie sie entstand, so wird sie vergehen.
2/ Die Welt ist teilweise unendlich, das heißt sie entstand und wird nicht mehr vergehen.
3/ Die Welt ist unendlich, sie war immer, ist und wird sein.
Aus meiner Sicht lohnt es sich, nur eine Möglichkeit zu erörtern, nämlich die dritte. Nämlich, wenn ich die wohl populärste erste Theorie über Anfang und Ende der Welt berücksichtige, dann ist sie bei besserem Blick nicht nur schrecklich, sondern auch unglaublich einfach und befreiend. Für alle ihre Anhänger habe ich eine schreckliche „Prophezeiung“: in etwa 130 Jahren kommt es zu einer globalen Katastrophe — auf der Erde stirbt die gesamte heutige Generation (7,5 Mrd. Menschen) aus, ganz natürlich — an Alter, also ist es völlig egal, welche Probleme wir haben, welche Stellung, egal wie das alles funktioniert, weil wir einmal sterben und damit endet alles. Das Leben verliert den Sinn und lässt sich als irgendein Aufblitzen in der Dunkelheit vorstellen. Jemand wird sagen: der Sinn ist, wegen der Kinder zu leben, eine weitere Generation zu hinterlassen; hm, gut, und was ist mit denen, die keine Kinder haben können? Eine verlorene Generation? Vielleicht, aber ich denke nicht. Es gibt keinen Grund zu philosophieren, es ist Zeit sich zu amüsieren :D. Ja, auch das ist eine reale Möglichkeit, also sind alle Stress, die Jagd nach Karriere, Geld usw. nur Unsinn (eine Ausfüllung unserer Freizeit), den wir uns selbst ausgedacht und mit dem wir uns selbst belastet haben. Nichts Tiefes, alles einfach wie eine Ohrfeige, und hier würde ich aufhören.
Ich gestehe, dass ich mich bei der zweiten Möglichkeit auf nichts stützen konnte, warum etwas aus dem Nichts entstehen und bis ins Unendliche funktionieren sollte. Okay, ich bin mir bewusst, mein Verständnis ist begrenzt, deshalb versuche ich beim Bilden einer Meinung auf meine eigenen Erfahrungen zu stützen, was ich im Leben schon erlebt, was ich beobachtet habe usw.
Erfahrungen betrachte ich als die Hauptprüfung der Richtigkeit im Leben.
Wenn ich etwas durchlebe oder langfristig in meinem Leben beobachte, bin ich überzeugt, dass es so ist. Wahr, Erfahrungen haben auch ihre Grenze; ich kann ja nicht alles versuchen, alles erleben; jedenfalls habe ich bisher in meinem Leben keine einzige Sache beobachtet, die nach dem Prinzip „von jetzt an für immer“ funktioniert, aber vielleicht Sie ja, ich weiß nicht.
Ich komme zur Drei, das heißt das Leben (die Welt insgesamt) ist unendlich, war immer, ist und wird sein. Was zugunsten dieser Theorie spricht, ist Wissen aus der Grundschule. In der Physikstunde lernten wir das Gesetz der Erhaltung der Energie, wo steht: Energie entsteht nicht und vergeht nicht, sie wandelt sich nur. Es war die erste Definition in meinem Leben, die bestätigte, dass ich das Leben nicht einfach so verstehen werde. Was ist also diese Energie? Ich weiß es nicht, aber ich stelle mir die ganze Welt daraus zusammengesetzt vor. Bei tieferem Blick würden wir feststellen, dass wir in einem Meer von Energie schwimmen. Irgendwo ist dieses Meer dünner und irgendwo dichter; nämlich alle (scheinbare) Materie ist nur verdichtete Energie. Energie sagt mir jedoch nur über den Bau der Welt, ihre Hauptbaueinheit; sie gibt mir keine Antwort auf das Wesentliche, und das ist jene unglaubliche Komplexität, Kompliziertheit und zugleich „Einfachheit“, jenes organisatorische Wunder, das die Welt ist. Manche Menschen sehen darin keine Organisation und schreiben alles dem Zufall zu. Die Organisation, die ich in der Welt sehe, ist unglaublich und doch scheint es mir, dass sie auf relativ einfachen Prinzipien funktioniert. Damit Sie besser verstehen, worauf ich anspiele, muss ich zu einer eigenen Erfahrung abschweifen, die Sie, nehme ich an, auch haben. Für die Zeit, die ich auf der Welt bin, nehme ich wahr, beobachte und kann feststellen, dass sich mein Körper verändert. Bis zu einem bestimmten Alter wächst er und später verfällt er. Diese physiologische Veränderung des Körpers beeinflusst jedoch in keiner Weise meinen Blick auf die Welt, das heißt wie ich die Realität wahrnehme. Es scheint mir, als würde ich die Welt immer noch gleich ansehen wie als Kind, bzw. in jedem Alter. Klar, die Erfahrungen, die ich erworben habe, die Informationen, die ich in dieser Zeit sammle, beeinflussen meine Entscheidungen, meine Meinungen, aber die Wahrnehmung der Realität, das Bewusstsein, ist immer noch dasselbe und ändert sich überhaupt nicht. Ich will damit sagen: was, wenn das Bewusstsein das ist, was unendlich ist, in dem alles entsteht, und Energie seine Baueinheit ist, die alles erschafft? Oder, was, wenn das Bewusstsein der Raum ist, in dem alles entsteht, und sein Gedanke bestimmt, was aus der Energie im Raum geschaffen wird? Dieser Möglichkeiten kann es mehr geben, aber die Pointe bleibt dieselbe. Okay, wenn es so ist, ist es trotzdem seltsam, weil, wie ich in der Einleitung erwähnte, es viele Menschen auf der Welt gibt, und nicht nur Menschen — Autonomie (Einzigartigkeit, Selbstständigkeit) lässt sich leicht auch bei Tieren, Pflanzen beobachten, also gibt es hier eine unglaubliche Zahl dieser Bewusstseine, damit sie zusammen Harmonie und ein Ganzes einfach so schaffen. Aber was, wenn die ganze Welt ähnlich wie das Internet funktioniert?
Man muss sich bewusst machen, dass jede funktionierende Technologie aus den Gesetzen der Natur bzw. aus dem Prinzip ihres Funktionierens hervorgeht.
Was ist also das Internet? Ein abstrakter Begriff eines Ganzen; es handelt sich um die Verbindung einer Vielzahl einzelner Geräte (Computer, Server und was auch immer), die miteinander kommunizieren und zusammen ein Informationsnetz schaffen. Also was, wenn alles mit allem verbunden ist und ständig ein Informationsaustausch stattfindet, der ein enormes Netz/Welt bildet? Sie werden vielleicht sagen, aber dann müsste jeder alles wissen, er ist ja an ein Netz angeschlossen. Ja, nur dass die Kapazität des Geräts durch den Typ (die Art) des Geräts bedingt ist, daher die Unmöglichkeit der Menschen, alles zu verstehen, alles zu wissen. Ein „unendliches“ Datenvolumen in sein Gedächtnis aufzunehmen und sich ein eigenes Bild zu schaffen, ist einer Situation ähnlich, als würde ich versuchen, das Datenvolumen des Internets auf einen Desktop-Computer zu kopieren. Andererseits bemerke ich jedoch, dass wenn sich ein Mensch auf ein Problem konzentriert, die Aufmerksamkeit auf einen bestimmten Teil richtet, er immer eine Lösung findet. Es gibt eine unglaubliche Zahl von Menschen und ihren Zeugnissen, damit das irgendein (sagen wir) statistischer Fehler wäre, die im Leben einer Eingebung begegneten. Das heißt, sie waren in einer Situation, aus der sie sich nicht zu helfen wussten, beteten, oder begannen zu meditieren, oder konzentrierten sich nur (nennen Sie es wie Sie wollen), bekamen eine Idee, die sie keine Möglichkeit hatten woher zu wissen, und das Problem gelang ihnen zu lösen/zu überwinden. Am besten könnten uns darüber Pioniere der Wissenschaft und Technik erzählen, oder Menschen, die aus dem Nichts etwas erfanden. Persönlich denke ich jedoch, dass jeder von uns einer ähnlichen Situation begegnet ist. Also theoretisch ja, wir haben Zugang zu allen Daten, aber nur einen Teil davon können wir auf einmal verwenden. Damit wir zumindest die grundlegenden Zusammenhänge verstehen, müssen wir die Wirklichkeit ordentlich vereinfachen. Versuchen wir uns also die Welt als eine unglaubliche Zahl autonomer Einheiten (Bewusstseine) vorzustellen, die miteinander verbunden sind, auf bestimmte Weise Informationen miteinander teilen und durch Rückkopplung ein gemeinsames Netz, ein Ganzes (die Welt) schaffen. Genauer handelt es sich um ein Netz einer enormen Zahl von Netzen verschiedener Größen, weil jedes einzelne Bewusstsein (autonome Einheit) sein eigenes Netz schafft, mit eigener Kapazität, zumindest erscheint es so in der Natur. Nehmen wir zum Beispiel uns, den menschlichen Körper; ich kann mit Sicherheit sagen, ich habe nur ein Bewusstsein, aber der Einheiten, die die Form meines Körpers schaffen und mich formen, ist eine unglaubliche Zahl — Zellen, Atome, Quarks... In meinem Körper scheint für sie ein Raum zu sein, der in der Größe mit unserem Universum vergleichbar ist. Alles ist nur eine Frage des Maßstabs, in dem ich die Welt betrachte.
Ich spiele gerne mit dem Gedanken, dass die Welt von einem Netz einer unendlichen Zahl von Universen (autonomen Einheiten) gebildet wird.
Eine Eigenschaft des Universums, die wir nicht vergessen dürfen und die wissenschaftlich bewiesen ist: das Universum, in dem wir leben, dehnt sich ständig aus. Mit meinen Worten: das Universum dehnt sich ständig aus und schafft ein größeres und dichteres Netz. Die Absicht ist leicht vorzustellen. Je größer das Netz, desto mehr Speicher für Daten und das Volumen der übertragenen Informationen steigt. Die Welt wird so ständig komplizierter und wunderbarer. Ich sage also: autonome Einheiten entstehen ständig, bzw. werden zum Zweck der Erhöhung der Möglichkeiten und Fähigkeiten des Ganzen geschaffen. Das genaue Prinzip des Entstehens bzw. der Schaffung, damit das energetische Gleichgewicht erhalten bleibt, sage ich Ihnen nicht, ich weiß es nicht. Es scheint, als existiere nur ein Bewusstsein, das sich ständig fraktal in eine unendliche Zahl von Bewusstseinen mit demselben energetischen Potenzial teilt.
Man muss auch bemerken, dass diese autonomen Einheiten (Bewusstseine) ihre eigene Entwicklung durchlaufen. Bei der Schaffung erreichen sie nicht die Qualitäten vorheriger Einheiten, sie beginnen von vorn, haben eine eigene Position im Raum, haben ihren eigenen Weg, und bis sie genug Informationen durch Erfahrungen erwerben, um ihr eigenes komplexes Netz zu schaffen, dauert das eine gewisse Zeit. Wirklich? Dauert das Zeit? Ich schweife etwas ab. Automatisch, wenn ich über die Unendlichkeit der Welt nachdenke, muss ich auf das Problem der Zeit stoßen. Existiert sie überhaupt? Gleich in der Einleitung schreibe ich, was wenn die Welt immer war, ist und sein wird; ich verwende Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, weil Menschen sich schon an diese Begriffe gewöhnt haben und sich damit helfen. Genauer sollte ich jedoch nur schreiben, dass die Welt IST. Warum? Ich denke, dass die Gegenwart die einzige reale ist, die tatsächlich existiert. Vergangenheit und Zukunft existieren nicht; sie sind nur illusorische Begriffe, die wir mit menschlichen Fähigkeiten vertauschen. Bei der Feststellung gehe ich wieder von eigener Erfahrung aus. Mein ganzes Leben lang habe ich nichts anderes erlebt als die Gegenwart.
Jeder beliebige Augenblick spielt sich in der Gegenwart ab.
Auch jetzt, wenn ich den Text schreibe, oder wenn Sie ihn lesen. Das Gedächtnis (die Fähigkeit des Menschen, seine Erfahrungen zu speichern) erlaubt mir zwar, zum Erlebten zurückzukehren und es neu zu visualisieren; scheinbar erscheint es mir als Vergangenheit, doch auch diese Visualisierung spielt sich in der Gegenwart ab. Wenn ich an den Urlaub vom letzten Jahr denke, denke ich wieder nur jetzt daran, nicht gestern. Die Fähigkeit zu planen, vorauszusetzen, die das grundlegende Werkzeug zur Schaffung ist, erlaubt mir wieder, etwas zu visualisieren, das Teil meines Lebens sein könnte, es aber noch nicht ist, daher handelt es sich nur scheinbar um die Zukunft. Ich warne Sie: wenn ich in meinem Betrieb eine Aktion der Art mache: morgen alles kostenlos, lassen Sie sich nicht fangen, weil morgen, wenn Sie kommen, schon heute sein wird :D. Nichts geschieht in der Vergangenheit oder in der Zukunft; hier ist immer nur die Gegenwart, die sich ständig ändert, verwandelt (genau wie Energie, hmm, und vielleicht hängt das zusammen). Ich kehre zur Vielfalt und zur Schaffung von Bewusstseinen zurück. Was meine ich, wenn ich schreibe, dass autonome Einheiten nicht die Qualitäten vorheriger Einheiten erreichen und von vorn beginnen? Denn das Gegenteil scheint wahr zu sein. Sie werden sagen, immer wenn ein neues Kind geboren wird, sind an ihm deutlich die Züge der Eltern zu sehen. Das ist ja Beweis des Einflusses, der Entwicklung und des Fortschritts autonomer Einheiten auf ihre nächste Generation. Entweder irre ich mich also, oder versuchen Sie, es mit anderen Augen zu betrachten. Was, wenn man berücksichtigen muss, dass autonome Einheiten (Bewusstseine) NICHT durch die Vermehrung ihrer Träger/Körper (Menschen, Tiere, Pflanzen...) entstehen, sondern irgendwo anders, auf einer elementareren Ebene? In der Welt beginnen sie bei den einfachsten bewussten Lebensformen und durch Gewinn von Erfahrungen, Erhöhung ihrer Bewusstseinsebene, verkörpern sie sich allmählich in komplexere Lebensformen (genauer sollte geschrieben stehen: Bewusstseine schaffen sich nach dem Niveau ihres Bewusstseins ihr eigenes Netz/Träger). Ich schreibe über eine bestimmte Form der Reinkarnation. Wenn wir uns also momentan in einem menschlichen Körper befinden, nehme ich an, dass wir alle schon sehr viel Erlebtes hinter uns haben.
Körper und Bewusstsein muss man trennen.
Körper vermehren sich vielleicht nach einem programmierten Muster, einem Algorithmus, und die prädispositionellen Fähigkeiten eines neugeborenen Körpers sind sichtbar, aber Bewusstseine entstehen selbstständig, autonom von jeglichen physischen Einflüssen. Vielleicht gerade deshalb, weil das Bewusstsein seinen Körper, seine Realität schafft und nicht umgekehrt. Im Fall der Menschen, wenn ein Spermium in eine Eizelle eindringt, liefert es vielleicht nur die fehlende Energie, die zur Schaffung eines neuen Körpers nötig ist, aber den Plan der Schaffung hält das Bewusstsein in den Händen, dem es so ermöglicht wurde, sich zu materialisieren. Es ist schwer, über das „Wunder der Geburt“ nur in der theoretischen Ebene zu sprechen, da es mehrere Varianten geben kann. Zur besseren Erklärung müssen mir beobachtete Erfahrungen helfen. Beachten Sie zum Beispiel bei der Geburt eines Kindes seine Einzigartigkeit; ja, physisch ähnelt es den Eltern, hat auch ihre angeborenen Fähigkeiten nach dem Genpool, vielleicht etwas angepasst/gemischt, aber Situationen im Leben löst es immer mit seinem eigenen Kopf, es geht seinen eigenen Weg, nie den seines Elternteils. Wenn das Kind längere Zeit mit den Eltern verbringt, kann auch sein Verhalten durch das Verhalten der Eltern beeinflusst sein, aber das bedeutet nicht, dass in seinem Leben keine Situation/Erfahrung eintritt, die es schließlich so beeinflusst, dass es beschließt, selbstständig seinen eigenen Weg zu gehen. Persönlich betrachte ich es als Fehler, wenn ein Elternteil im Rahmen der Erziehung die Einzigartigkeit seines Kindes nicht berücksichtigt und versucht, das Kind um jeden Preis in seine Fußstapfen zu zwingen, nach seinen Vorstellungen, wenn er sich anmaßt, über es zu entscheiden und ständig mit dem Besitz des Kindes argumentiert — es ist mein Kind, ich kann es erziehen wie ich will, ich bin älter und erfahrener, ich weiß, was gut für es ist! Wirklich Ihr Kind? Ja, durch die Zeugung haben Sie ihm ermöglicht, eine Hülle zu schaffen, aber mit seinem Bewusstsein haben Sie absolut nichts gemacht. Wirklich? Sind Sie älter und erfahrener? Hier muss man die Möglichkeit bewusst machen, dass Sie, Ihr Bewusstsein, zum Beispiel ein erstes Eintreten (Inkarnation) in einen menschlichen Körper sein können und Ihr Kind dieser Inkarnationen schon mehr hinter sich haben kann, daher sind paradoxerweise nicht Sie erfahren, sondern Ihr Kind. Ich würde darüber nicht schreiben, wenn ich im Leben nicht Eltern begegnet wäre, die mich durch ihr Verhalten eher an Kinder erinnerten, und wenn ich nicht ihren Kindern begegnet wäre, die mich eher an Erwachsene erinnerten. Schauen Sie zum Beispiel auch darauf, wie jede einzelne neue menschliche Generation bewusster/besser ist als die vorherige; es handelt sich um eine natürliche Entwicklung autonomer Einheiten (Bewusstseine). Es handelt sich überhaupt nicht um die Entwicklung ihrer physischen Fähigkeiten; denn Weltrekorde bei Olympiaden ändern sich nicht mit jeder Generation, sondern es geht um die Entwicklung der Bewusstseine, weil Wissen und Technologien sich ständig ändern.
Also sage ich, dass die Welt ein Netz ist, zusammengesetzt aus einer enormen Zahl autonomer Einheiten, die ständig miteinander kommunizieren (Informationen in Echtzeit austauschen) und gemeinsam durch Rückkopplung die Realität schaffen. Die Qualität der Realität hängt vom Niveau der einzelnen Bewusstseine (autonomen Einheiten) ab, daher werden ständig neue Bewusstseine geschaffen und erhöhen das übertragene Datenvolumen, was die Realität komplexer und wunderbarer macht. Alles geschieht in gegenwärtiger Echtzeit, also hängt die Geschwindigkeit der potenziellen Entwicklung der Bewusstseine nicht von der Zeit ab, sondern von der Qualität der Informationen (durch eigene Erfahrung erworben), die das Netz überträgt. Einfach. Wenn alles so ist, wie ich schreibe, würde das bedeuten, dass wir in Echtzeit fähig sind, unsere Realität zu ändern, die Qualität vieler Bewusstseine auf ein höheres Niveau zu verschieben, und das nur dank der Verbreitung der nötigen Informationen, in unserem Fall schon durch das geschaffene künstliche Netz — das Internet. Das wird auch die Hauptaufgabe meines Projekts sein, Informationen zu verbreiten. Vielleicht denken Sie immer noch, dass das Unsinn ist, die Realität lässt sich nicht zum Besseren nur dank Verbindung und Verbreitung von Informationen ändern, es funktioniert ja ganz anders und die Welt beherrschen böse und mächtige Menschen, die uns Freude und Glück verhindern :D. Um Sie zu überzeugen, muss ich Ihre Aufmerksamkeit auf die Problematik von Gut und Böse richten. Was sind das für abstrakte Begriffe Gut und Böse? Ich versuche sie auf meine Weise zu definieren. Ich habe bemerkt, wie in älteren Quellen diese Begriffe mit Licht und Dunkelheit verglichen werden, und keineswegs selten. Sogar mit solcher Intensität, dass ich mir die Frage stelle, ob zwischen den Paaren Licht — Dunkelheit / Gut — Böse nicht ein Gleichheitszeichen gesetzt werden kann. Wenn es so wäre, wenn die Erfahrungen unserer Vorfahren wirklich dasselbe Funktionsprinzip zwischen den Begriffen andeuteten, wäre eine weitere relevante Frage am Platz, ob das Böse überhaupt existiert. Nämlich wenn ich die Antwort in der Wissenschaft suchte und die Problematik von Licht und Dunkelheit näher betrachtete, scheint es mir, dass sogar die Dunkelheit überhaupt nicht existiert. Wie das? Einfach, wir können sie auf keine Weise messen. Wie finden wir heraus, wie groß die Dunkelheit zum Beispiel in einem Sack ist? Indem wir mit einem Gerät messen, wie viele Lux im Sack sind, aber Lux ist ja eine Einheit des Lichts. Die Dunkelheit hat keine eigene Einheit, also ist Dunkelheit nur ein Begriff, der uns von der Abwesenheit des Lichts spricht. Böse ist ein Zustand, wenn das Gute abwesend ist, und persönlich nehme ich auch an, dass ähnlich das Paar Unwissenheit — Wissen gilt (nur so aus Interesse: Menschen, Träger des Wissens, pflegte man auch Erleuchtete zu nennen, warum wohl?), also ist Unwissenheit nur ein Mangel an Wissen. Auf der einen Seite haben wir Licht, Gut, Wissen, auf der anderen Dunkelheit, Böse, Unwissenheit. Verstehen Sie, was ich meine? Wobei ich an der Existenz der einen Seite nicht zweifle, paradoxerweise an ihrem Gegenteil schon. Ich kehre zur Definition von Gut und Böse zurück. Nach mir ist das Böse ein Zustand, wenn WISSEN abwesend ist.
Mit anderen Worten: wir „kämpfen“ nicht mit dem Bösen, sondern mit der Dummheit.
Menschen sind nicht böse, sie sind unbewusst. Kein Mensch ist böse; das Maß seines Wissens und Bewusstseins bestimmt die Art seines Verhaltens. Ist es wirklich so? Schauen wir wieder mit Hilfe von Erfahrungen. Wenn ein Mensch einen Menschen tötet z.B. wegen Besitz, tut er es nicht aus Leidenschaft, er tut es aus der Überzeugung, dass durch Aneignung fremder Ersparnisse sich sein Leben verbessert; dasselbe gilt für Diebe. Oder anders, wenn jemand mobbt, verspottet, bzw. wenn einer den anderen verleumdet, zeugt das nur davon, dass er sich das Wissen über die Gleichheit zwischen den einzelnen autonomen Einheiten und das Prinzip ihres Funktionierens nicht angeeignet hat. Dieser Beispiele und Kombinationen unbewusster Handlungen gibt es viele. Umgekehrt bezeichnen wir bewusstes Handeln, ein höheres Maß an Wissen, Bewusstsein, mit einem abstrakten Begriff (den wir selbst oft nicht einmal verstehen) Liebe.
Liebe bedeutet, im anderen dasselbe Potenzial zu sehen wie in sich, die Unterschiedlichkeit des Niveaus zu berücksichtigen und sich bewusst zu machen, dass wir zusammen ein gemeinsames Netz — die Welt — bilden.
Die Wahrheit ist, dass ich in der Welt auch die Existenz eines sophistizierten „Bösen“ bemerke. Eines Bösen, das Menschen bewusst zu beeinflussen versucht, ein hohes Niveau an Wissen verwendet, um Einfluss zu gewinnen und sein Ziel zu erreichen. Dieses „Böse“ ist jedoch nie der Ausführer seiner Gedanken. Es hat gleichsam saubere Hände, weil die ganze schmutzige Arbeit für es andere tun, die weniger Bewussten, die ihm glauben, unter seinen Einfluss geraten und die dann die Folgen ihrer Taten tragen. Am Platz ist die Frage, ob uns nicht absichtlich eine Umgebung voller Kontrast zwischen Gut und Böse, Wissen und Unwissenheit geschaffen wird. Ob das Böse, das ich beschreibe, nicht paradoxerweise zum Ziel die Entwicklung der Gesellschaft und die Erhöhung ihres Bewusstseins hat. Aus meiner Sicht wäre das eine sehr effektive Weise der Erziehung von Bewusstseinen (autonomen Einheiten), denn gerade der Kontrast ermöglicht uns zu sehen und zu unterscheiden. Während ein Fisch im Wasser schwimmt, weiß er nicht, dass Wasser existiert; er erfährt es erst, wenn er über die Oberfläche auftaucht und durch eigene Erfahrung den „Kontrast“ (Unterschied) zwischen Wasser und Luft fühlt. Deshalb nehme ich das Leben auf der Erde als eine Schule wahr, wo Bedingungen für die Entwicklung einzelner Bewusstseine geschaffen werden, und wo Bewusstseine auf der Grundlage eigener Erfahrungen, Versuche und Irrtümer ihr Niveau erhöhen. Bei tieferem Blick stellen wir fest, dass der Unterricht großen Wert darauf legt, dass jede autonome Einheit auf eigene Weise und im eigenen Tempo zum Bewusstsein kommt; das ist die Grundlage für Vielfalt und eine Bestätigung des freien Willens.
Wer ist also der Lehrer, der Schöpfer des Kontrasts in dieser Schule? Ich warne, wir befinden uns in einem etwas sci-fi-Absatz (vielleicht nur einem –fi-Absatz :D); ich wiederhole, es muss nicht wahr sein, es ist nur eine bestimmte Annahme, eine Überlegung; Genauigkeit ist nicht wichtig, sondern die Pointe. Was, wenn der Lehrer irgendeine andere fortgeschrittene Rasse ist, oder fortgeschrittene Rassen, ja was, wenn Menschen eine Schöpfung dieser Rassen sind? Anders gesagt, was, wenn wir künstliche Intelligenz sind? Schon wenn ich von den Daten unserer Wissenschaftler (von unserem Verständnis) über die Größe unseres Universums und über sein Alter ausgehe, wo sich die Ziffern in Milliarden bewegen, und wenn ich darauf schaue, wie Menschen im 21. Jahrhundert immer noch versuchen, innerhalb unseres Planeten einen Ort auf der Erde zu finden, wo Leben nicht ist, abwesend ist, kommt heraus, dass Lebensformen sehr adaptiv und schnell anpassungsfähig sind mit einer relativ schnellen Entwicklung. Hunderttausend Jahre ist im Maßstab des Universums fast keine Zahl; wenn wir Planeten mit einer Entstehungsabweichung von hunderttausend Jahren vergleichen, nennen wir sie Zwillinge. Nun versuchen Sie sich vorzustellen, dass auf einem anderen Planeten (und dieser Planeten gibt es genug) das Leben früher „nur“ um hunderttausend Jahre entstand — um wie viel muss eine mögliche Zivilisation fortgeschrittener sein als die unsere, wenn wir uns durch Entwicklung in 5000 Jahren vom Gebrauch von Speeren zur Herstellung von Atombomben gebracht haben? Was, wenn andere Zivilisationen sich weit vor uns entwickelten und Technologien beherrschten, von denen wir noch nicht einmal träumen? Nach meiner Annahme musste der Schlüssel zu ihrem Erfolg und ihrer Entwicklung das Verständnis des grundlegenden Funktionsprinzips der Welt gewesen sein, dass die Welt als Netz funktioniert und je komplexer und dichter das Netz, desto wohltuender die Auswirkung auf das Ganze (deshalb versuchen sie vielleicht auch, es künstlich zu verdichten). Auch die Annahme eines hohen Bewusstseins der Rassen deutet mir an, dass unter ihnen Liebe herrscht und nicht Hass. Das würde vielleicht erklären, warum wir vor ihnen immer noch nicht gebeugt und als Arbeitskraft oder als Attraktion in irgendeinem Zirkus genutzt werden. Nehmen Sie nur uns und unser Verständnisniveau, was tun wir mit niedrigeren Lebensformen? Nun, wir nutzen sie rücksichtslos zu unserem Vorteil, wir essen sie, wir nehmen sie einfach als Ding und tun dabei so, als sei das richtig. Wir wedeln mit irgendeinem Naturgesetz und rechtfertigen uns nur. Wenn das ein Naturgesetz wäre, wären wir selbst längst eine Energiequelle für andere Zivilisationen. Sie hätten nicht die geringste Notwendigkeit, sich vor uns zu verstecken; ihre technologische Dominanz würde uns jeden Widerstand verhindern. Die Tatsache, dass Menschen frei leben, ihren eigenen Weg gehen, sich in eigener Richtung auf dem eigenen Planeten entwickeln dürfen, kann entweder von der Nichtexistenz fortgeschrittenerer Zivilisationen zeugen, oder wenn sie existierten, gibt es keine Möglichkeit, wie zu uns zu gelangen, oder sie existieren, sie wissen, wie sie zu uns gelangen, aber ihnen liegt an unserer eigenen Entwicklung. Durch ihre eigene Anwesenheit wollen sie uns nicht beeinflussen, da sie sich bewusst sind, dass die Bewahrung der Autonomie/Einzigartigkeit der einzige Weg ist, der zur Vielfalt und zugleich zur Erhöhung der Leistung des Ganzen führt. Wie herausfinden, um welche Möglichkeit es geht? Versuchen wir in die Welt zu schauen. Wie viele Beobachtungen und Zeugnisse von UFOs werden weltweit seit den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts gemeldet? Ich werde nicht bewerten, wie viele davon falsch, Irrtümer usw. sind; es reicht mir, wenn nur eine Beobachtung existiert, die Beweis der Existenz einer anderen Zivilisation ist. Existiert sie? Ich weiß nicht, das überlasse ich Ihrer Erwägung.
Nehmen wir einen Moment an, dass ja, wirklich eine andere fortgeschrittenere Zivilisation existiert; warum verbirgt sie sich dann vor uns? Warum verwendet sie ihre fortgeschrittenen Technologien nicht zu unserer Unterweisung, oder legt uns nicht direkt ihr Wissen vor, womit sie unsere Entwicklung beschleunigen würde? Nun weil Autonomie, Vielfalt, Verschiedenheit bewahrt bleiben muss; nur so erreichen wir eine effektive Entwicklung des Ganzen. Zudem würde sich die Entwicklung bestimmt nicht beschleunigen, im Gegenteil, es drohte, dass die Menschheit sich mit neuen Technologien selbst zerstören würde. Jede autonome Einheit hat ihr eigenes Entwicklungstempo, ihren eigenen Weg. Es dürfen keine Sprünge in der Entwicklung gemacht werden, weil wir dann Zeugen kontraproduktiver Ergebnisse sind. Schauen Sie nur, was geschah, als uns erlaubt wurde, Kernenergie zu erfinden. Eine Technologie, um den Energieverbrauch einer noch wachsenden Menschheit zu decken. Offensichtlich waren wir damals nicht bereit dafür, da wir sofort zwei Atombomben herstellten und sie auf unsere Städte warfen. Der Niveauunterschied zwischen dem Wissen der Menschen und einer anderen Zivilisation ermöglicht uns einfach nicht, uns mit ihnen zu treffen, daher „segregieren“ sie sich. Ich schreibe es anders: stellen Sie sich vor, Sie setzten sich zum Ziel, das Bewusstseinsniveau eines Tigers zu heben; glauben Sie mir, wenn Sie mehr Zeit persönlich in seiner Umgebung verbrächten, würde er Sie fressen :D. Ein anderes Beispiel haben wir direkt unter der Nase; auch auf der Erde sehen wir Niveauunterschiede zwischen menschlichen Rassen, zwischen weißer, schwarzer, gelber und roter; solange sie kein ähnliches Bewusstseinsniveau erreichen, kann man sie nicht in eine Gesellschaft integrieren, sonst entstehen zwischen ihnen verschiedene Arten von Problemen. In der Vergangenheit war das sichtbarer, als jede Rasse ihren eigenen Kontinent bzw. einen Teil eines Kontinents zur Verfügung hatte; sie segregierten/trennten sich natürlich voneinander. Deshalb, solange das Bewusstseinsniveau bei Menschen nicht mindestens die Grenze der Erkenntnis erreicht, dass das Universum verbunden ist und es auf jeden ankommt, seine eigene Entwicklung zu erreichen (anders geschrieben: Liebe herrscht nicht vor <3 :D), ist es nicht möglich, dass wir uns mit anderen Zivilisationen treffen oder dass wir zur Nutzung fortgeschrittener Technologien gelangen. Für den Fortschritt der Menschheit ist es sehr wichtig, über diese Grenze zu kommen. Dieses Projekt soll einer von vielen Versuchen sein, wie die Grenze zu erreichen.
Ich will kein schlechter „Prophet“ sein, aber wenn wir die Grenze nicht rechtzeitig erreichen, wenn wir nicht aufhören, untereinander zu rivalisieren/konkurrieren und nicht beginnen, zusammenzuarbeiten, werden wir enormen Herausforderungen gegenüberstehen, ja wir werden Zeugen schrecklicher Schrecken sein. Bu-bu-bu, worum geht es? Man muss daran denken, dass wir alle durch das Universum auf einem Schiff schwimmen — auf der Erde; der Bevölkerungszuwachs (und ich erwähne nicht einmal die Problematik des Schiffes selbst) ist viel höher als die momentane Entwicklung unserer Energieanlagen. Das Niveau unserer verwendeten Technologie reicht nicht für eine langfristig nachhaltige Entwicklung der Gesellschaft. Die gegenwärtige Wirtschaft versucht zwischen der Zahl der Bevölkerung und ihrem optimalen Verbrauch zu lavieren; dass die Wirtschaft das nicht schafft, ist jedes Jahr sichtbar. Immer mehr Menschen haben keinen Zugang zu ausreichenden Ressourcen, anders gesagt werden Menschen immer ärmer. Sie werden sagen, das ist, weil viele Millionäre auf der Welt leben, multinationale Gesellschaften, die die Wirtschaft aussaugen und sie sind schuld. Hm, aber ist es wirklich so? Warum investieren sie dann ihre erworbenen Ressourcen nicht weiter und geben sie nicht in die Wirtschaft zurück? Weil sie Geizhälse und Gierige sind bla-bla-bla... Ich streite nicht; bestimmt könnten Ressourcen auch gerechter und effektiver verteilt werden, aber die Pointe ist woanders. Versuchen Sie, das Problem mit anderen Augen zu betrachten. Stellen Sie sich vor, die Mittel, die großen Korporationen gehören und momentan wie eingefroren auf Konten oder in virtuellen Märkten investiert sind, kämen plötzlich in Umlauf. Die Menschen hätten so viel Geld, wie sie wollten, und was hätte das zur Folge? Einen sofortigen Anstieg des Verbrauchs (von Ressourcen) mineralischer Rohstoffe und Energie auf dem Planeten Erde. Die Erde wäre innerhalb eines Jahres geplündert. Wir wären wie Heuschrecken. Wir hätten alles, was wir wollten, ja, aber wir hätten auch eine für das Leben ungeeignete Umgebung und wären noch von Abfall begraben. Die Aufgabe der Wirtschaft ist, den Verbrauch von Energie und Rohstoffen auf dem Planeten Erde zu regulieren; in welcher Form das geschieht, ist nicht wesentlich.
Solange die Menschheit nicht über die nötigen fortgeschrittenen Technologien verfügt, wird auf der Erde nie echter Wohlstand möglich sein.
Bis dahin werden die Menschen versuchen (nach dem Niveau der Erkenntnis), eine Alternative der Entwicklung zu erfinden. Es scheint mir, dass gegenwärtig manche Menschen den besten Weg, unser Problem zu lösen, in der Reduktion der Bevölkerung sehen (den sogenannten Plan der goldenen Milliarde). Die Reduktion ist dabei nicht geplant, unauffällig, gewaltlos durchgeführt zu werden; eine Weile kann man sterilisieren, aber wenn Sie sich irgendeinen Graphen des Bevölkerungswachstums der letzten Perioden ansehen und dort jene Exponentialkurve sehen, werden Sie verstehen, dass man mit dem Leben langfristig nicht kämpfen kann. Deshalb denke ich eher, dass uns Massensterben droht, in Form von Kriegen, Krankheiten, Naturkatastrophen.
Daran, wie wir denken, sieht man das wirkliche Niveau unseres Verständnisses. Anstatt unser Potenzial zu nutzen, das mit unserer Zahl wächst, und untereinander zusammenzuarbeiten, Köpfe zu verbinden und die gewonnene Leistung für die Entwicklung neuer Technologien zu verwenden, die Überleben, mögliche Umsiedlung, Reisen durch das Universum ermöglichen, denken wir stattdessen über unsere Selbstzerstörung nach. Den nötigen technologischen Fortschritt machen wir nicht, bis wir den Zustand unseres Denkens ändern; denn es ist wichtig zu verstehen, dass keine fortgeschrittenere Gruppe von Wissenschaftlern (oder eine fortgeschrittenere Zivilisation :D) zulassen wird, dass ein Affe eine Maschinenpistole in der Hand hält. Eigentlich habe ich im Internet ein Video gesehen, wo Menschen das gemacht haben; ich weiß nicht, ob es ein gefälschtes Video oder Realität war, aber es hat mich amüsiert, wie der Affe sie fast erschossen hat :D. Deshalb, bis wir das nötige Bewusstseinsniveau erreichen, wird uns weiterer energetisch-technologischer Fortschritt verwehrt und man wird uns eher in unserem eigenen Saft kochen und dünsten, als zu riskieren, uns die nötigen Technologien in die Hände zu geben und wir durch unsere Unwissenheit die Existenz unserer gemeinsamen Welt gefährden; denn ich nehme an, dass zukünftige Technologien auf den grundlegenden Prinzipien des Funktionierens der Realität funktionieren werden. Man muss sich jedoch nicht zu sehr fürchten; persönlich bin ich Optimist. Schon die bloße Tatsache, dass es uns in einer Atmosphäre der Konkurrenz gelungen ist, ein gemeinsames Netz zu erfinden und so die Welt zu verbinden, gibt mir große Hoffnung, dass wir die schlimmsten Szenarien vermeiden können. Auch wenn nicht, wie man sagt, alles Schlechte ist zu etwas gut, deshalb wenn mögliche Katastrophen (bzw. Irrtümer der Menschheit) die fatale Grenze nicht überschreiten, werden sie uns durch ihre negativen Wirkungen helfen, erwachsen zu werden.
Man kann sagen, dass die Entwicklung des Bewusstseins ein objektiver Prozess ist, er lässt sich nicht aufhalten, aber der Wege, wie ihn zu erreichen, gibt es viele.
Wie stelle ich mir eine optimistische Zukunft vor? (Wieder etwas –fi :D). Ich bin überzeugt, dass die Menschen gleich nach dem Durchbruch im Denken, im Erreichen eines neuen Bewusstseinsniveaus, zusammen mit unseren Wissenschaftlern große Durchbrüche in der Wissenschaft und in der Erforschung neuer Technologien machen werden. Sie werden uns ermöglichen, das Ökosystem auf dem Planeten zu stabilisieren, uns energetische Sicherheit garantieren und die Zeit verlängern, die für Umsiedlung oder für die Schaffung eines neuen vorübergehenden künstlichen Planeten nötig ist. Warten Sie, was? Ein künstlicher Planet? Ja, die Ressourcen dafür gibt es bestimmt; denn wir behaupten, dass wir in einem Meer von Energie schwimmen; das Einzige, das im Leben der Welt nicht ausgeht, ist Energie. Die Herausforderung wird sein, eine Technologie zu erfinden, die uns ermöglicht, aus dem Raum unbegrenzte Energie zu gewinnen, sie zu materialisieren und eine Technologie des Recyclings dieser Energie zu erfinden. Das könnte die Aufgabe vielleicht noch meiner Generation sein. Wenn uns das gelingt, werden alle anderen gegenwärtigen Probleme aufhören zu existieren. Bestimmt werden weitere Probleme entstehen, die man jetzt nicht vorhersehen kann, aber dadurch, dass wir unser ganzes Netz in die Lösung der Situation einbeziehen, werden wir die Probleme spielend überwinden. Wir werden Schöpfer unserer eigenen Realität, und ich nehme an, dass wir uns unseren Lehrern in der Schaffung und Unterweisung neuer künstlicher Intelligenzen, neuer Rassen anschließen werden. Ach, fast hätte ich vergessen, und natürlich werden Wahrheit und Liebe siegen :D :D :D.
Okay, genug der Visualisierung der Zukunft. Die Zukunft hat eine unendliche Zahl von Varianten; es hängt davon ab, wie viele autonome Einheiten sich welcher Variante im gegebenen Augenblick zuneigen. Es ist zwar gut, im Leben ein Ziel zu haben, aber wie man sagt: ihm nachzugehen und es mit beiden Augen anzusehen, stinkt immer nach Stolpern über den Bordstein :D. Immer ist es nötig, sich auf die gegenwärtige Situation zu konzentrieren, auf die Gegenwart.
Die Gegenwart stellt den Zugang zur Verbindung mit dem Netz dar; von hier entspringt Kreativität, neue Gedanken und Lösungen.
Der Fehler der heutigen Zeit ist jene allgegenwärtige Hast. Menschen verwenden unbewusst und falsch ihre Fähigkeiten. Sie überlasten ihr Gedächtnis mit der Vergangenheit und vergangenen Kränkungen, statt dass es ihnen zum Lernen aus bereits erworbenen Erfahrungen dient. Sie überlasten ihre Fähigkeit zu planen und zu visualisieren durch Verlorengehen in der Zeit, durch Schaffung virtueller Realitäten, durch zu viel Denken an zukünftige Pflichten, statt sie zur Vorstellung von Lösungen ihrer gegenwärtigen Probleme und zum Erreichen ihrer Ziele zu verwenden. Zur Sicherheit befinden sich die Menschen in der Gegenwart auch nicht besonders; sie haben keine Zeit für solchen Luxus, sie haben ja einen Haufen Pflichten, an die sie denken müssen. Wir jagen nach Ressourcen und merken nicht, dass wir die ganze Zeit in ihnen schwimmen. Alle unbewussten schlechten Gewohnheiten des Verhaltens münden dann in die Unfähigkeit, eine Alternative zum gegenwärtigen unbefriedigenden Zustand zu sehen. Wörtlich gilt der Ausspruch: die Wahrheit ist so nah, dass man sie nicht sieht. Der Schlüssel zur Selbstentwicklung und zugleich zur Lösung unseres Problems befindet sich gerade in der Gegenwart. Beachten Sie, jede geistige Übung ist darauf ausgerichtet, gegenwärtig zu sein. Hier und jetzt. Lernen Sie, sich auf die Tätigkeiten zu konzentrieren, die Sie gerade tun; das wird eine neue Qualität in Ihr Leben bringen und Ihnen ermöglichen, Ihre Träume zu verwirklichen. Sie können alles, was Sie sich vorstellen können. Leben Sie Ihr Leben in Echtzeit, seien Sie aufmerksam, wach und achten Sie auf Ihre Fehler. Aufmerksamkeit deckt unbewusste schlechte Gewohnheiten des Verhaltens auf.
Das Bewusstwerden von Fehlern ist die Hauptgrundlage zu ihrer Korrektur.
Schauen Sie auf Ihren Nächsten als auf einen Kollegen und nicht als auf einen Konkurrenten. Vergessen Sie nicht, beide haben dasselbe Potenzial; Unterschiedlichkeit des Niveaus bedeutet nicht jemandes Überlegenheit. Haben Sie Verständnis und Verständnis; auf einem höheren Niveau zu sein als Ihr Nächster bedeutet nicht, dass Sie ihn nutzen sollen, sondern ihm eher helfen, auf ein höheres Niveau zu kommen. Im Interesse uns aller ist es, das Niveau zu erhöhen, die Leistung des Netzes zu erhöhen. Fürchten Sie sich nicht, neue Technologien zu verwenden, die uns verbinden. Helfen Sie sich mit Informationen aus dem Internet, nutzen Sie die Technologie verbundener Köpfe. Fürchten Sie sich überhaupt nicht vor Hoaxes, Desinformation, Verschwörungen und Unwahrheit. Haben Sie einen offenen Geist für alle verfügbaren Gedanken. Selbst mit Hilfe von Erfahrungen werden Sie leicht Lüge von Wahrheit filtern. Auch wenn nicht, wird der Kontrast zwischen Wahrheit und Dummheit Sie allmählich auf ein neues Bewusstseinsniveau führen. Vergessen Sie nicht das biblische Sprichwort: das Licht scheint in der Finsternis und die Finsternis hat es nicht erfasst. Ein niedrigeres Niveau kann niemals ein höheres Bewusstseinsniveau beeinflussen, deshalb gilt auch das alte volkstümliche Märchensprichwort: Das Gute siegt immer über das Böse. Denken Sie nach: wenn Gut und Böse (Wissen und Unwissenheit, Licht und Finsternis) Gegensätze sein sollten und zwischen ihnen ein Gleichgewicht herrschen sollte, könnte nie jemand den Sieg einer der Seiten feststellen. Man braucht sich also nicht vor Dummheit zu fürchten und wir dürfen uns überhaupt nicht bemühen, Zensur auf Dummheit einzuführen. Alle Informationen haben ihre Berechtigung; entweder geben sie Ihnen etwas, oder die erlebte Folge des Glaubens an Unsinn wird Sie zum Denken zwingen.
Zum Schluss bringe ich Ihnen nur noch mein Projekt näher. Warum nenne ich es nicht einen Blog, sondern ein Projekt? Es besteht nämlich aus zwei Phasen. In der ersten theoretischen werde ich mit Hilfe des Internets versuchen, meine Gedanken durch Artikel an einen möglichst weiten Teil der Bevölkerung zu verbreiten, Menschen zur gegenseitigen Zusammenarbeit zu überzeugen und so den nötigen Einfluss zur Organisation eines Netzes von Menschen mit ähnlicher Ansicht (mit demselben Niveau) zu gewinnen. In der zweiten praktischen Phase werde ich versuchen, mit dem schon geschaffenen Netz von Menschen praktische Probleme des Lebens zu lösen und mit weiteren realen Projekten eine neue Realität zu bauen, eine neue Welt zu bauen. Ich bin mir bewusst, es kann sich um ein langfristiges Projekt handeln. Sein Erfolg hängt von der Qualität der gegebenen Informationen ab. Ihre Reaktion wird direkt die Geschwindigkeit der Realisierung des Projekts beeinflussen. Ich glaube aufrichtig, dass uns zusammen große Dinge gelingen. Ich glaube, dass wir lernen werden, unser enormes Potenzial zu unserem gemeinsamen Vorteil zu nutzen. Projekt:Z soll das Projekt der letzten Generation sein, die auf diesem Planeten unbewusst lebte. Möge es uns gelingen.
Drücken wir uns die Daumen, Freunde!
Juraj Tušš

